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07.05.2017

EM / WMA Optimist 2017

Jetzt zum 2. mal hat der ROYC und WSC gemeinsam die Ausscheidungswettfahrten für EM und WM der Optimisten durchgeführt.
Es nehmen hier die besten 80 Boote der Klasse teil.

Vorweg gab es gleich ein Problem, da Kutter Prerow 2 Tage vor Beginn als Startschiff abgesagt hat. Aber wir haben ja Uwe Ochmann und damit auch gleich die Lösung: Neues Startschiff von Ralf Barthels vom ASVW. Vielen Dank (es war eine wunderbare Zusammenarbeit)!
Begonnen hat alles am Donnerstag mit der Vermessung, die durch Uwe Ochmann und die Klasse organisiert und durchgeführt wurde.
Abends dann die Anmeldung mit Sigrun Hoffmann, Katrin Schrank, Conny Kunna, Gisbert Knorr und Eric Kleist. Die 80 Anmeldungen wurden zügig in 2 Stunden bearbeitet.

Freitag dann die Steuermannsbesprechung und glücklicherweise keine schlechte Wettervorhersage. Aufatmen, denn die letzten Tage vor der Regatta waren nicht gerade positiv, man konnte schlimmes ahnen. Dann endlich um 12:00 uhr der Beginn. Startversuch mit Flagge "P". Wie erwartet ohne Erfolg. Also dann weiter mit Flagge "Schwarz", und siehe da, es ging los. 3 Wettfahrten, wobei der Wind ziemlich unstetig war und wir die letzte Wettfahrt dann doch verkürzt ins Ziel bringen mußten.

Samstag dann wieder 3 Wettfahrten mit West- Nordwest Wind und viel Arbeit für das Startschiff und die Bojenleger. In der 6. und damit dann letzten Wettfahrt des Tages merkte mann dann aber, dass die Segler am Start immer agressiver wurden.
Dies hatten wir auch schon in 2016 erlebt. Nach einem abgebrochenem Start wegen einer Linksdrehung und dadurch extrem links bevorteilten Seite, wurde dann die Linie wieder ordentlich ausgelegt, aber die Optis wollten es immer noch wissen. Ok, dann mußten leider 19 Frühstarter dann glauben. Und siehe da, es gab danach keine Probleme mehr beim Start (was natürlich auch an einer gut ausgelegten Linie lag).

Sonntag und Montag dann Wind über Land aus 120 und 90 Grad, aber auch hier: Trotz vieler Drehungen lwurde der Kurs super gelegt und es gab eigentlich wenig für die Bojenleger zu tun. An den beiden Tagen konnten dann die Optis alles geben - Sonnabend 3 Wettfahrten bei 12 bis 16 Knoten und Sonntag 1 Wettfahrt bei bis 24 Knoten Wind - Alle Achtung.


Fazit

10 Wettfahrten wie geplant durchgeführt, ein super Team vom ROYC, WSC, ASVW und ASVzR, eine Startschiffcrew die immer kühlen Kopf behalten hat, Bojenleger und Pin End Boot auf das man sich verlassen konnte, bewährte Truppe bei Start- und Zieleinläufe (2 Teams mit Diktiergerät und schreiben +  Video), schnelle Auswertung, gute Kritiken der Klassenorganisation (www.dodv.org) - siehe auch Zitate unten, 

Dank an Jörn Etzold und seinem Team der Sportschule für die herzliche Aufnahme.
Dank von mir auch an Conny, jeden Tag 25 Verpflegungsbeutel für die Versorgung der Wettfahrtleitung und Schiedsrichter basteln - harte Arbeit.
Der besondere Dank geht an Uwe Ochmann ohne den es die Regatta in Rostock nicht gebe, der in der Vorbereitung und Durchführung das Herz der Veranstaltung war und ist.

Jörn Borowski

Gruppenfoto der Crew.

  • Es fehlen: 
  • Dorothea Hannecke
  • Harry Kaltschmidt
  • Katrin Schranck
  • Jörn  Borowski(Fotograf).
  • Weitere Informationen unter www.dodv.org