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22.04.2014

Erlebnisbericht von der Internationalen Trapezregatta Steinhude 2014

Am 12. und 13.04.2014 war es nun endlich wieder soweit: Regattasegeln!!! Wie immer in der FD-Klasse wird auf dem Steinhuder Meer der Beginn der Saison eingeläutet. Auch diesmal war es mit 57 Meldungen ein Super Ergebnis. Am Freitag um 13:00 Uhr starteten mein Bruder („Erwin“) und ich unsere Reise gen Westen um vor der Rushhour durch das verkehrstechnische Nadelöhr in Hamburg zu schlüpfen.

Abends dann das Boot aufgebaut, Quartier gemacht und unsere Segelkameraden begrüßt. Nach den Wintermonaten gibt es da eine Menge zu erzählen.Sonnabend dann wie die Wettervorhersage es angekündigt hatte, kein Wind. Die Wettfahrtleitung gab dann jede Stunde die Startverschiebung bekannt und so hieß es für Alle: warten!!!! Dabei kam es natürlich zu vielen Gesprächen mit reichlich Erfahrungsaustausch.

Das Bild zeigt „Takelmeister“ Erwin, wie er dem ungläubigen Volke erklärte, wie man Dynema spleißen kann! Das ungläubige Lächeln wich dann gespannter Aufmerksamkeit. Um 17:00 Uhr kam dann die Absage und gleichzeitig die Ankündigung für den 1. Start am Sonntag um 10:00 Uhr. Da der Wetterbericht viel Wind angesagt hatte und die letzte Startmöglichkeit um 14:30 Uhr ausgeschrieben war, richteten wir uns auf 4 Wettfahrten ein.

Und es kam wie es angesagt war: Böiger Wind mit Windstärke 3 – 6. Das konnte hart werden und es wurde hart!!!!!! Um es vorweg zu nehmen: nach 3 Wettfahten war Schluss – und das war auch gut so!!!! Irgendwie hatte jeder einen Hacker, Kenterung, Bruch oder was es sonst noch gibt – außer die Brüder Bojsen-Möller, die Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister aus Dänemark. Die Beiden spielten schon so früh in der Saison in einer anderen Liga!!!!

Für uns war es durchwachsen:

Wettfahrt 1: Am Start nach einem allgemeinen Rückruf die Startzeit nicht gehabt, dann super aufgekreuzt und an der 1. Marke Platz 3. Nach dem Dreieck nicht mitbekommen, dass die Kreuz verkürzt wurde und dadurch zu weit gefahren, im Ziel leider nur Platz 8.

Wettfahrt 2: Start in Lee, der Tscheche über uns und wahnsinnig schnell, irgendwann die Nerven verloren und nach rechts gewechselt, Dreher nach links und wir auf Platz 25 ??? haben uns dann nach vorn gekämpft, aber mehr als Platz 12 war nicht zu machen.

Wettfahrt 3: Start in Luv und an Marke 1 vorn dabei. Nach einigen Platzwechseln dann im Ziel
3. Platz, das war ok.

3 Wettfahrten bei diesen Bedingungen haben allen Beteiligten alles abverlangt und das hat man körperlich auch gemerkt. Die Regeneration hat bei dem Ein oder Anderen durchaus 2 Tage gedauert.

Fazit: Sehr gelungener Saisonauftakt mit einer sehr guten Teilnehmerzahl. Wunsch für 2015: weniger Wind bitte!

Jörn und Erwin Borowski