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06.05.2014

Regattabericht 42. Omega Cup 2014

Donnerstag den 01. Mai, gut gelungene Anfahrt in 9,5 Stunden für knappe 900 Kilometer nach Prien an den Chiemsee. Von 0 Meter Meeresspiegel auf immerhin 530 Meter über Normal Null. Aufriggen und Kranen noch am gleichen Tag, so dass wir bei gutem Wetter startklar für den 42. Omega Cup waren (Ja früher gab es da mal diese bekannten Uhren, einige werden sie ja kennen; heute gibt es die nur noch als Startuhr für die Wettfahrtleitung – glaub ich jedenfalls). Angereist waren alle namhaften Soling Segler aus ganz Deutschland, aus Ungarn und aus Österreich. Freitag sollte es um 10.00 Uhr losgehen. Aber Rasmus spielte, wie so oft im Voralpenland, nicht mit. Die knapp 1.700 m Hohe Kampenwand liegt keine 4 Kilometer Luftlinie vom südlichen Seeufer entfernt und bildet eine ganz schöne Barriere. Somit freute sich nur einer, der Wirt im Vereinshaus. Da die Startbereitschaft erst gegen 17.00 Uhr aufgehoben wurde – und somit ein Verlassen des Clubgeländes unmöglich machte.

Samstag totaler Wetterwechsel, segelbar, saukalt und trübe Sicht. Aus anfänglichem trüben Wetter wurde leichter, dann gleichmäßig starker Regen. Sichtverhältnisse um die 350 Meter. Gut das an den jeweiligen Tonnen ein Begleitboot mit Blinklicht stationiert war. So konnte man die Tonnen schon ab ca. der Hälfte der Kurse erahnen. Wind aus West, Ansage aus Nord, die kalten schneebedeckten Berge in Süd. Es konnte also nur spannend werden. Dreher nach links – noch kälter(gemessene 5 Grad/ gefühlte – 5 Grad; in Worten minus fünf) dafür weniger Wind, Dreher nach rechts – weg von den Alpen mehr Wind und etwas wärmer. Also Tendenz rechts!!

1. WF: guter Start am Startponton in Luv mit Möglichkeit nach rechts zu kommen, gut gefahren Ziel 8. Platz.

2. WF: analog der ersten Platz 7 im Ziel.

3. WF am Startponton abgestriffen worden, dadurch Katastrophenstart mit „rückwärtsfahrt“ und als letzter über die Linie, da war somit kaum was zu machen Platz 13.

Diese 3 Wettfahrten bei Windgeschwindigkeiten zwischen 1 m/s und 8 m/s bei stetiger Regenzunahme. Dies führte dazu, dass alle Teilnehmer mehr als gefroren haben. Die Wettfahrtleitung meinte aber verlorenes Terrain vom Vortag wieder gut machen zu müssen, so dass wir auch noch WF 4 und WF 5 bei gleichen Bedingungen absolvieren durften.

4 WF: Top Start in luv aber diesmal ging rechts gar nichts - im Ziel dann 8. Platz.

5. WF: Frühstart, korrigiert, dann das Feld vor uns her scheuchend aufgekreuzt, letztendlich aber chancenlos, im Ziel 12.

Fünf Rennen an so einem Tag, alle Achtung, aber um ehrlich zu sein – es gibt bessere Segeltage. In der Unterkunft ein ausgiebig heiße Dusche zum erwecken der Lebensgeister. Sonntag erneut Flaute. Startbereitschaft aber erst ab 10.00 Uhr. Denn in Bayern ist sonntags um 09.00 Uhr Weißwurstfrühstückszeit. Als ob’s abgesprochen wäre wurde das Wetter relativ klar und warm, allerdings nach wie vor kein Wind. Jetzt konnten wir die schöne Aussicht auf die mit Neuschnee bedeckten Berge genießen. Um 12.00 Uhr Einsehen der Wettfahrtleitung - Abbruch/Ende/Schluss. Somit wurde unser bis dato ersegelte 10. Platz als Gesamtergebnis bestehen bleiben.

Fazit: 1.800 Kilometer Weg für einen Segeltag bei solchen Wetter ist nicht gerecht. Unsere Starts in Luv klappen (leider nicht immer). Phönix hatte extreme Schwierigkeiten bei unterschiedlichen Windbedingungen auf Speed zu kommen. So wie gleichmäßige Bedingungen herrschten konnten wir in Speed und Höhe problemlos mithalten. Ein Novum: Erstmalig haben wir Plätze unter Spi verloren. Wir glauben, dass dies mit den Knistergräuschen der Anderen zu tun hat. Unser Modell knistert bekanntlich, wie der gesamte Segelstand seit Jahren nicht mehr. Durch den frühen Aufbruch konnte Phönix wohlbehalten gegen 23.00 Uhr das heimatliche Rostock erreichen.

Ergebnisse und einige Bilder unter http://www.cyc-prien.de/index.php/regatten/regatten-2014


Soling GER 49